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Sonntag, 4. Mai 2014

Epigenetik

"Wenn wir unsere Überzeugungen verändern
 verändern wir unsere Realität."
(Bruce Lipton)




Zu den Gesetzmäßigkeiten zählt auch die Epigenetik.

Es liegt an den Genen, ich bin krank aufgrund einer genetischen Vererbung, wir werden von unseren Genen gesteuert... dies sind alles weit verbreitete Aussagen. Dass wir aber auch mit unserem Denken unsere Gene verändern können sagt der Zellbiologe Bruce Lipton.

Die Epigenetik ist ein Spezialgebiet der Biologie und befasst sich mit Zelleigenschaften, die zwar auf Tochterzellen vererbt werden, aber nicht in der DNA-Sequenz festgelegt sind.

Epigenetiker gehen heute davon aus, dass durch bestimmte Veränderungen an den Chromosomen die Aktivität von Abschnitten oder ganzen Chromosomen in ihrer Aktivität beeinflusst werden, die sogenannte epigenetische Prägung. Die DNA-Sequenz wird dabei jedoch nicht verändert. 

Der Mensch ist durch seine Gene nicht verurteilt zu Kampf und Krampf. Der amerikanische Zellbiologe Bruce Lipton zeigt dass unser Erbmaterial auch ganz anderes für uns bereit hält, nämlich Kooperation und spirituelles Wachstum.


Martin Frischknecht vom Spuren-Verlag, Winterthur führte dieses Interview mit dem Zellbiologen Bruce Lipton:

 SPUREN: In Ihrem neuen Buch sprechen Sie von der Möglichkeit einer spontanen Evolution. Derzeit sieht es leider eher so aus, als sei der Mensch das entscheidende Element der Zerstörung auf dieser Erde.

Bruce Lipton: Genau. Ich zeige diese Entwicklung in meinem Vortrag anhand des Aralsees, dessen Fläche innert Jahrzehnten drastisch schrumpfte. Es ist klar, dass der Mensch für diese Entwicklung verantwortlich ist. Zwanzig Fischarten sind im Aralsee ausgestorben. Ganz Ähnliches ist soeben im Golf von Mexiko geschehen. Das Öl auf der Wasseroberfläche wurde mit Chemikalien bekämpft, doch diese Chemikalien sind giftig. Innerhalb von einem halben Jahrhundert wird es in den Ozeanen keine Korallenriffe mehr geben. 

Was gibt Ihnen die Zuversicht, dass die Menschheit dennoch überlebt?

Das Verhaltensmuster dazu ist da, eine Garantie für das Überleben von uns Menschen gibt es aber nicht. Wir stehen vor einer Wahl, und wir könnten uns falsch entscheiden. Da ich an Reinkarnation glaube, gehe ich davon aus, dass wir Heutige schon mal auf diesem Planeten waren und dass wir zurückgekommen sind, um diesmal die richtige Entscheidung zu treffen und zu überleben. Das heißt nicht, dass es auch tatsächlich so abläuft, doch besteht dafür immerhin eine Chance. Wenn es uns gelingt, neues Wissen und neue Erkenntnisse zu verbreiten, kann es meiner Ansicht nach gelingen.

Sie sagen, dass wir Menschen von unseren Zellen viel lernen können. Was machen die denn besser als wir?

Unsere Zellen stecken unter einer einzigen Haut, wo sie eine riesige Population bilden. Sie sind 8000-fach mehr als wir Menschen und leben auf engstem Raum harmonisch zusammen. Sie tauschen unter sich etwas aus, das man als Geld bezeichnen könnte. Die einen verdienen für das, was sie leisten, mehr als andere. Es gibt eine gewisse Anhäufung von Reichtum; doch wird eine bestimmte Menge überschritten, fließt der Überschuss automatisch der Gemeinschaft zu. Die elaborierte Technologie des Austauschs unter Zellen ist uns noch nicht bekannt. Etwas aber wissen wir ganz bestimmt: Wenn wir als Mensch glücklich sind, sind 50 Billionen Zellen in uns glücklich. 

Als Individuum wird man eine Zelle ja wohl nicht bezeichnen können.

Immerhin gibt es in unserem Körper rund 200 verschiedene Arten von Zellen. Je nach Organ hat eine Zelle eine spezifische Funktion. Die Zahl entspricht in etwa den verschiedenen Ländern der Erde, wobei es in keinem der Organe so etwas wie ein einheitliches, reines Volk gibt. Jedes Volk der Erde leistet seinen Beitrag an die gesamte Menschheit, jedes Organ tut seinen Dienst für die Gesamtheit des Organismus. Hier wie dort ist man eingebunden und kann sich nicht um das Wohl der anderen foutieren. Wenn unsere Zellen sich so aufführen würden, wie wir Menschen es tun, würden wir sehr rasch krank werden. 

Was hat Sie zu den Einsichten gebracht, die Sie heute verbreiten?

Als Zellbiologe habe ich bereits in den 60er-Jahren durch Experimente festgestellt, dass Gene nicht das Leben bestimmen. Bis ich die Tragweite meiner Experimente zu erfassen vermochte, dauerte es allerdings noch ein paar Jahre. Ich will Ihnen ein Beispiel geben: Man nimmt eine Petrischale und gibt eine einzige Stammzelle in eine Nährlösung. Alle zehn Stunden teilt sich diese Stammzelle, was nach zwei Wochen dazu führt, dass man Tausende genetisch identischer Zellen vor sich hat. Nun entnehmen wir dieser Zellkultur zwei ähnliche Mengen an Zellen und geben sie in zwei verschiedene neue Petrischalen. 

In diesen Schalen erwarten die Zellen zwei chemisch leicht unterschiedliche Arten von Umwelt. Der Unterschied in den Lebensgrundlagen führt nun dazu, dass in der einen Schale Zellen für Muskelgewebe heranwachsen, während sich in der zweiten Schale Zellen für Knochen herausbilden. Eine weitere Zellprobe entwickelt bei leicht abgeänderten chemischen Lebensgrundlagen menschliche Fettzellen und so weiter.
Das heißt, die Zellen haben sich ihrer jeweiligen Umwelt angepasst. Dennoch gilt in Biologie und Medizin das Dogma, es seien die Gene selbst, welche das Leben bestimmen. Tatsächlich ist es gerade umgekehrt: Die Zellen passen sich ihrer Umwelt an. Aufgrund ihrer Umwelt können sie krank werden, aber auch wieder gesund. Eineiige Zwillinge weisen bei ihrer Geburt eine identische Zellstruktur auf, mit den Jahren differenziert sich der genetische Datensatz jedoch zunehmend. 

Die DNA ist nichts weiter als ein Bauplan. Was wir darin aufgezeichnet finden, muss nicht zwingend in die Tat umgesetzt werden. Wenn wir mit einem Bauplan unterm Arm zum Architekten gehen, nimmt dieser doch nicht den Plan, wirft ihn in die Baulücke – und fertig ist das Haus. So geht das nicht. Ganz im Gegenteil; Jedes Gen trägt in sich das Potenzial, aufgrund seiner Umwelt und der Interpretation des Bauplans sage und schreibe 30000 unterschiedliche Proteine hervorzubringen. Das heißt, wir gehen mit dem Plan zum Architekten und dann geht die Arbeit erst richtig los; Es wird angepasst, der Plan wird modifiziert, und auf der Baustelle ergeben sich fortwährend Änderungen. 

Es gibt kein Gen, das Krebs verursachen würde. Wenn es so etwas gäbe, würden wir gar nicht geboren werden, da wir bereits im Mutterleib an Krebs sterben müssten. Wohl gibt es aufgrund der genetischen Anlage eine Tendenz zum Ausbruch von Krebs, aber die Gene verursachen keinen Krebs. HIV-Zellen verursachen kein Aids, sie bewirken eine Tendenz hin zum Ausbruch dieser Krankheit. Tausende testen HIV-positiv, ohne dass Aids bei ihnen ausbräche. Wer sich einmal mit einem Herpes-Virus angesteckt hat, bleibt sein Leben lang damit infiziert. Das heißt aber keineswegs, dass er sein Leben lang an dieser Krankheit leidet. Bei einigen bricht Herpes jeden Monat aus, bei anderen einmal im Leben, und das war`s. Das entscheidende Kriterium hierbei ist Stress. Wenn wir frei von Stress leben, bleiben wir gesund.

 Ist das nicht gar simpel? Wir hören das seit Jahrzehnten, die Leute sind davon aber nicht unbedingt glücklich und gesund geworden. 

Ich sage Ihnen, warum das so ist. Es ist wahr, der Geist bestimmt die Biologie und die Gene. Doch unser Geist ist auf zwei verschiedenen Ebenen tätig: Der bewusste, denkende Geist ist schöpferisch. Er reicht zurück in die Vergangenheit und plant die Zukunft. Mit dem denkenden Geist können wir uns sagen: Ich will gesund sein und es in Zukunft auch bleiben. Prima! Doch damit ist die Sache nicht getan. Mit dem bewussten Geist bestimmen wir unser Leben nur gerade zu 5 Prozent. 

Die verbleibenden 95 Prozent werden bestimmt durch das Unterbewusstsein. Darin gibt es keine Vergangenheit und keine Zukunft, unser Unterbewusstsein lebt gänzlich in der Gegenwart. Was wir als Fünfjährige gelernt haben, ist für das Unterbewusstsein Gegenwart. Die Programme, die hier ablaufen, haben wir von anderen Menschen übernommen, und zwar, als wir noch Kleinkinder waren. Bis zum Alter von sechs Jahren leben wir in einem Zustand von Hypnose und laden fraglos die Programme runter die uns von anderen übermittelt werden: die Programme, Muster und Regeln von Mutter, Vater und deren Umfeld. Diese Leute haben uns beigebracht, wer wir sind. Sie sagten uns, wir seien nicht gut genug, wir würden ihre Zuwendung nicht verdienen und so weiter. Solcher Inhalt steckt dann in unserem Unterbewusstsein und bestimmt zu 95 Prozent unser Leben. Die 5 Prozent bewusster Geist beschäftigen sich mit positivem Denken; doch wenn es im Unterbewusstsein dazu kein passendes Programm gibt wird daraus nichts. Wir lesen einen Ratgeber, sind begeistert und davon überzeugt, jetzt werde in unserem Leben alles anders werden. Doch diese Veränderung erfasst bloß den bewussten Geist, das Unterbewusstsein lernt nicht auf die Art und spielt nicht mit.

Der menschliche Körper ist so etwas wie eine Petrischale aus Haut statt aus Glas. Der Körper umfasst 50 Billionen Zellen, und es gibt darin einen Kulturträger namens Blut. Wenn wir die Chemie unseres Körpers ändern, ändern wir die Bestimmung unserer Zellen. Diese Veränderung ereignet sich durch eine Veränderung in der Chemie unseres Blutes. Die chemische Zusammensetzung unseres Blutes wird gesteuert durch das Hirn, mithin durch unseren Geist. Wenn ich meine Augen auf jemand richte, den ich liebe, werden lauter Botenstoffe in mein Blut ausgeschüttet, die für meinen Organismus Vitalität und Gesundheit bedeuten. Wenn ich meine Augen jedoch auf etwas richte, vor dem ich mich fürchte, werden Stresshormone in mein Blut ausgeschüttet, und der Einfluss dieser Botenstoffe bedeutet Krankheit und Tod.

Vielen Dank für dieses Interview an Martin Frischknecht vom Spuren Verlag.


 Der Geist ist stärker als die Gene
             
 Hier noch ein paar Auszüge aus dem Vortrag von Bruce Lipton „Der Geist ist stärker als die Gene“:

"Wir sind nichts anderes als interagierende Wellen - und Wellen werden durch das Feld geformt". 

Jede Zelle hat einen inneren positiven und einen äußeren negativen Spannungszustand, die Spannung in jeder Zelle beträgt 1,4 Volt. Aus der Summe von 50 Billionen Zellen errechnet Bruce Lipton eine Spannung von über 700 Billionen Volt. Jede Zelle ist eine Batterie.

Diese Energie namens Chi könne fokussiert und zur Heilung verwendet werden.

Der Zellkern steuert eine Zelle nicht, er ist allein für die Reproduktion der Zelle zuständig. Der menschliche Körper enthält 150.000 Proteine - somit kann die Annahme, ein Protein werde (allein) durch ein Gen produziert, nicht zutreffen - denn wir haben nur 23.000 Gene. Wie die Stammzellenforschung zeigt, ist nicht das Genom, sondern das jeweilige Umfeld für die Differenzierung der Zelle verantwortlich sind - was einleuchtend ist, denn jede Zelle hat dieselben Gene. 

„Bring eine Körperzelle in ein gesundes Umfeld und sie wird gesund. Bring eine Körperzelle in ein krankes Umfeld und sie wird krank.”

Epigenetik ist ein Bereich der Biologie, welcher aufzeigt, wie die Natur das Verhalten von Zellen ändert ohne deren genetischen Code zu ändern. 

150.000 Proteine bestimmen die Funktionsweise der Zelle und damit die Funktion des Organismus. Sie bestehen aus unterschiedlichen Anordnungen der 20 Aminosäuren, die sich zu sog. Peptidverbindungen zusammenfügen. Diese Peptide können durch unterschiedliche Anordnungen die Proteine bilden. Jedes Protein besteht aus einer einzigartigen Anordnung von Aminosäuren. Bewegungen bzw. Prozesse dieser Proteine bilden die Lebensfunktionen des Organismus, Bruce Lipton spricht von Pfaden: Die DNS bestimmt nicht aus sich selbst heraus, was sie tut, sondern wird von Regulatorproteinen gesteuert, welche sich wiederum nach Signalen aus der Umwelt richten. Die Steuerung, Aktivierung und Deaktivierung von Proteinen erfolgt durch Umwelteinflüsse, d.h. Signale: chemische Substanzen, Hormone, Drogen, Strahlen, aber auch Schwingungen.

Diese Signale verursachen Verhalten von Proteinmolekülen, und damit das Leben. In der Medizin kann ein solches Signal nur aus Materie bestehen, also aus chemischen Botenstoffen etc. Die Quantenmechanik weist aber nach, dass auch Energie (z.B. Licht) die Bewegung und Faltung von Proteinen auslösen (konstruktive Interferenz) und stoppen (destruktive Interferenz) kann. 

Die Energie, welche das Verhalten von Proteinen steuert, ist eine Lebenskraft.

Es gibt folglich 2 Ursachen von Krankheiten: Geburtsfehler (defekte Proteine) und die Energie, welche die Proteine steuert - Traumata, Toxine und ein „schlechter“ Geist. 

"Wenn Ihr Euren Geist verändern könnt, dann könnt Ihr die Biologie verändern. Der Geist ist die Hauptursache für Erkrankungen heute."

Die Gene sind statische Baupläne für Proteine - sie können daher nicht ein- oder ausgeschaltet werden. Die Frage ist ob dieser Bauplan gelesen wird oder nicht. Je nachdem, wie wir unsere Umwelt interpretieren und wahrnehmen, werden unsere Gene anders abgelesen. Somit kontrollieren nicht die Gene unsere Biologie, sondern unsere Wahrnehmung. Die Wahrnehmung erfolgt auf zwei unterschiedlichen Wegen:

Alle Rezeptoren befinden sich in unserer Haut, welche die Umweltsignale wahrnimmt. Die Haut fungiert in diesem Sinne als Steuerungszentrale und bestimmt ob ein Signal die Proteine erreicht und somit beeinflussen kann.

Eine andere Form der Wahrnehmung ist unser Bewusstsein. Wie wir die Welt sehen, das steuert unsere Biologie - die Wahrnehmung steuert das Verhalten der Proteine.

Epigenetische Kontrolle besagt also, dass wir mit unserem Geist – teils bewusst, teils unbewusst – steuern, wie unsere Körperzellen funktionieren und wie unsere Gene abgelesen werden. Selbst Gendefekte infolge von Mutationen könne die epigenetische Kontrolle kompensieren.

 Überzeugung basiert auf subjektiver Wahrnehmung – sie kann je nach Bewertungssystem richtig oder falsch sein. 

Der bekannte, positive Placebo-Effekt ist eine Erscheinungsform der epigenetischen Kontrolle. Positives Denken kann Heilung bedeuten - in diesem Sinne greift aber auch der gegenteilige Nocebo-Effekt: negativer Glaube kann zum Tode führen. "Wenn Ihr nach der Krankheit sucht, dann könnt Ihr diese Krankheit durch epigenetische Kontrolle erschaffen."

Stress ist einer der wichtigsten Gründe für Erkrankungen:
Sobald der Geist in seiner Umwelt etwas Bedrohliches wahrnimmt, versetzt der unsere Zellen durch Botenstoffe in einen Schutzmodus, der weiteres Zellwachstum unterbindet bzw. verringert. Resultierend entstehen weniger neue Zellen als Zellen absterben, solange dieser Zustand aufrechterhalten wird.
Zudem schalten Stresshormone das Immunsystem ab. Dennoch reicht allein die Abwesenheit von Stress noch nicht aus, um Wohlergehen und körperliche wie seelische Gesundheit zu bewirken - vielmehr sei Liebe das größte Wachstumssignal überhaupt.

In der Schwangerschaft bestimmt die Umwelt (Wahrnehmung) der Mutter auch die Umgebung des Fötus, denn Stresshormone wie auch Glücksempfindungen gehen über die Plazenta auf den Fötus über. Dieser Einfluss wirke sogar über 2 Generationen. Das Baby kann in diesem Sinne schon vor der Geburt lernen, es übernimmt Überzeugungen und Reaktionsmechanismen der Mutter – genau diesem Mechanismus erkennt Bruce Lipton als Hauptursache der rasant zunehmenden Zivilisationserkrankungen.

Das Unterbewusstsein kann 40 Millionen Bits pro Sekunde verarbeiten, ist aber stark gewohnheitsorientiert. Das Bewusstsein dagegen kann kreativ wirken. Wer das Bewusstsein nicht beachtet, lässt zu, dass sein Leben vom programmatischen Unterbewusstsein gesteuert wird. Zellen haben eine Identität, welche durch sog. Identitätsrezeptoren an der äußeren Zellmembran bestimmt wird, die man sich im Sinne einer Sonnenbrille (selektive Wahrnehmung) vorstellen kann. Diese Identität kommt also von Außen, besteht also nach dem Tod der Zelle fort; das was uns ausmacht (nicht unsere Biomasse, sondern unsere Identität) ist unsterblich.

Möglichkeiten zur positiven Beeinflussung unserer epi-energetischen Kontrolle bzw. Wahrnehmung: Positives Denken kann einen gewissen Einfluss auf das Unterbewusstsein ausüben, aber die Dominanz des Unterbewusstseins ist geradezu übermächtig. Dagegen ist der Einfluss positiver Empfindungen größer, weil sie dem Bewusstsein einen größeren Einfluss verleihen. 

Unsere Gedanken und Gefühle in Bezug auf andere Personen sind nicht nur in uns, sie wirken sich zudem auf die Person aus, die in unserem Denken und Fühlen fokussiert ist. Sind dies positive Gefühle, wird diese Person unsere Nähe suchen - negative Gefühle und Gedanken bewirken das Gegenteil. 


Bruce Lipton will aufzeigen, dass der Mensch mit seinen Gedanken auf die Materie wirkt und dass menschliche Emotionen Resultate erzielen können, die die konventionellen Gesetze der Physik aufheben.

Hier der Vortrag von Bruce Lipton (www.youtube.com/watch?v=tLyz81Ksu0o):







Donnerstag, 24. April 2014

Das morphogenetische Feld


„Das Schöne, das Wahre, das Gute:
Es ist nicht draußen, da sucht es der Tor,
es ist in dir, du bringst es hervor.“
(Friedrich Schiller)


Das morphische- oder morphogenetische Feld ist eine sehr interessante These zur Erklärung einer von unerklärlichen Phänomenen. Bei diesem Feld handelt es sich um eine Art allumfassendes Bewusstseinsfeld aus dem umfangreiche Informationen aufgenommen werden können. Dieses Feld dient auch als mentale Verbindungsebene zwischen den Menschen.

Es vereint die Physik mit der Spiritualität. Aktuelle Thesen aus der Quantenphysik bieten eine solide Grundlage für die Glaubwürdigkeit dieses Modells und untermauern es mit immer neuen und beeindruckenden Beobachtungen.


Der Begriff morphogenetisches Feld geht auf den britischen Biologen Prof. Dr. Rupert Sheldrake zurück. Rupert Sheldrake glaubt, dass Menschen und Tiere übersinnliche Fähigkeiten besitzen. Dass alle Lebewesen und Dinge dank "morphischer Felder" weltweit miteinander in Verbindung stehen. Er behauptet, dass er dies wissenschaftlich beweisen kann. Und dass die »Mainstream-Wissenschaft« seine Erkenntnisse ignoriert, weil diese nicht in ihr materialistisches Weltbild passen. Sheldrakes Theorien sind hochspekulativ. Aber eines macht er anders als die meisten Esoteriker: Er akzeptiert die wissenschaftliche Methode. Hypothesen müssen in kontrollierten Experimenten überprüft werden. Genau das tut er – mit unglaublichen Ergebnissen. So hat Sheldrake das Verhalten eines Mischlinghundes in einem Vorort von Manchester dokumentiert, der offenbar immer dann zum Wohnzimmerfenster lief, wenn sein Frauchen auf dem Nachhauseweg war, und zwar laut Sheldrake auch dann, wenn sie zu ungewohnten Uhrzeiten nach Hause kam und sich noch außer Hör- und Sichtweite befand. Er beschrieb Beobachtungen an Tieren, denen neu erlernte Fähigkeiten ihren Artgenossen in anderen Regionen oder auf anderen Kontinenten ohne direkten Kontakt unmittelbar zur Verfügung standen.


Der Schweizer Tiefenpsychologe C. G. Jung hatte dies als “kollektives Unbewusste” beschrieben. Nach seiner Auffassung stellt das “kollektive Unbewusste” eine tiefere Schicht der Psyche als die persönliche dar. Sie ist überpersönlich von allgemeiner Natur und bei allen Menschen identisch. Archaische Bilder, Motive, Ideen, Legenden und Geschichten, die unabhängig voneinander in verschiedenen Orten der Erde zu allen Zeiten auftauchten, waren die Grundlage für die Idee, dass diese einer bei allen Menschen gemeinsamen identischen oder kollektiven Seelenstruktur einen Ausdruck verleihen. Nach Jung drückt sich dieses Unbewusste in Träumen und Körpersymptomen des Individuums aus. Auch die Akasha-Chronik soll ein solches Feld darstellen. Sie beinhaltet die Vorstellung eines übersinnlichen "Buchs des Lebens", welches in immaterieller Form ein allumfassendes Weltgedächtnis enthält.

Das morphogenetische Feld beschreibt eine Art Energiefeld, das alles umgibt und alles Bewusstsein miteinander verbindet. Es ist die Vorstellung, dass eine Form von Energie alle Informationen über alles was im Universum vorhanden ist, speichert und jederzeit überall verfügbar macht. Unter dieser Annahme braucht es nur einen Sender oder Empfänger, der auf die Frequenz dieses Feldes eingestellt ist, um gewünschte Informationen abzurufen oder übermitteln zu können. Für mich ist das schon lange gelebte Realität, denn ich habe gelernt mich auf Wunsch in das morphische Feld eines anderen einzuloggen und daraus zu lesen bzw. dessen Fragen zu beantworten.

Daraus erfolgt auch die unbewusste Wahrnehmung und Informationsverarbeitung. Wir sind permanent umgeben von einer Flut an Informationen durch unsere Außenwelt. Jedoch sind wir nicht in der Lage alle diese Informationen bewusst wahrzunehmen und zu verarbeiten. Der größte Teil unserer wahr genommenen Informationen bleibt also unbewusst. Das heißt aber nicht, dass diese Informationen für uns nicht zugänglich wären. Es bedeutet nur, dass wir uns in dem Moment der Wahrnehmung für etwas anderes bewusster entschieden haben. Die Auswahl unserer Wahrnehmungen werden durch unsere individuellen Wahrnehmungs- und Denkmuster beeinflusst.

Es gibt jedoch auch Wahrnehmungen, die grundsätzlich im Unbewussten liegen und nicht bewusst wahrgenommen werden können. Das bedeutet, dass die Schwelle des Bewusstseins nicht überschritten wird, dass also Menschen die ihnen dargebotenen unterschwelligen Reize nicht bemerken oder sie zumindest nicht trennen können. Trotzdem spielen diese Wahrnehmungen für unsere Entscheidungsprozesse eine große Rolle.

Ein Beispiel für unbewusste Wahrnehmung erlebte Juan Manuel Fangio beim Formel 1 Grand Prix von Monaco 1950, zu dieser Zeit gab es noch keinen Funkkontakt zwischen Team und Fahrern. In der zweiten Runde des Rennens kam Fangio aus dem Tunnel auf die Gerade, wo er üblicherweise Vollgas gibt. Aber anstatt zu beschleunigen, bremste Fangio deutlich ab. Was zunächst wie ein Fahrfehler aussah, stellte sich als großes Glück heraus, denn nach der nächsten Kurve sah er unmittelbar vor sich einen Massencrash. Aufgrund seiner vorherigen Verzögerung konnte er den Fahrzeugen problemlos ausweichen. Andere Rennfahrer nach ihm hatten weniger Glück und fuhren in die Unfallstelle. Fangio gewann später dieses Rennen mit deutlichem Vorsprung.

Die Analyse des Vorgangs ergab folgende Erklärung: Wenn ein Fahrzeug aus dem Tunnel kommt blicken ihm die Zuschauer gewöhnlich entgegen und ihre Gesichter bilden dann eine helle Kulisse. In dieser Runde sahen die Menschen jedoch zur Unfallstelle und drehten Fangio ihre dunkleren Hinterköpfe zu.

Fangios Unterbewusstsein registrierte wahrscheinlich diese winzige Veränderung und erkannte sie als Abweichung eines bekannten Musters. Er interpretierte sie unbewusst als Gefahrensignal und machte intuitiv das Richtige. Innerhalb von Millisekunden kann unsere Intuition solche Schlüsse ziehen und uns entsprechend reagieren.

Eine ähnliche Situation erkannte und meisterte Fangio noch einmal 1955 in LeMans wo er ebenfalls intuitiv dem schlimmsten Unfall, mit 84 Toten, in der Geschichte der 24h von LeMans ausweichen konnte. 

Wissenschaftliche Versuche haben auch gezeigt, dass Menschen, die nicht über ein so hohes Erfahrungswissen verfügen, trotzdem intuitiv richtige Entscheidungen fällen können. Das heißt, wir lernen und verarbeiten Informationen und Zusammenhänge unbewusst und können diese Informationen in Form von unbewusstem Wissen anwenden.

Noch ein bekanntes Beispiel für ein morphogenetisches Feld ist das Blaumeisen-Milchflaschen-Phänomen.

In Großbritannien wurden vor dem Zweiten Weltkrieg Milchflaschen mit einem Aluminiumdeckel versehen. Eine Meisenart entwickelte schnell eine Technik, die Deckel zu öffnen, um an die Milch heranzukommen (die Flaschen wurden in der früh vor den Haustüren abgestellt). Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges kam die Milch aus Kostengründen in Tüten, und die Meisen mussten sich wieder ihrer herkömmlichen Nahrungssuche widmen. Nach dem Krieg wurde die Produktion wieder auf Glasflaschen mit Aludeckeln umgestellt, und obwohl keiner der Vögel, die die Fertigkeit des Flaschenöffnens noch von der Vorkriegszeit hätte kennen können, am Leben war, begannen die Meisen in ganz Großbritannien sofort wieder die Deckel zu knacken – zeitgleich in den verschiedensten Regionen.

Sheldrakes Fazit: Die Vögel hatten das öffnen der Deckel offenbar über das morphogenetische Feld gelernt. Menschen kriegen das ebenso hin. Man gab zwei Gruppen unabhängig voneinander ein altes und ein unveröffentlichtes Kreuzworträtsel. Die Gruppe mit dem älteren Rätsel füllte die Kästchen schneller aus als die Gruppe mit dem neuen Kreuzworträtsel. Die Gruppe mit dem alten Rätsel hatte also unbewusst Kontakt zu dem morphogenetischen Feld der Personen aufgenommen, die dieses Rätsel bereits gelöst hatten.

Dieses Feld spielt auch bei Fernbehandlungen eine große Rolle, ähnlich wie auch der Mobilfunk werden elektromagnetische Felder genutzt um Informationen zu übertragen. Ein elektromagnetisches Feld breitet sich wellenförmig mit Lichtgeschwindigkeit aus und transportiert dabei Energie. Daher ist es völlig egal, ob die zu behandelnde Person vor mir steht oder irgendwo anders auf dieser Erde.

Dazu empfehle ich auch diesen Text: Morphogenetische Felder





Donnerstag, 17. April 2014

Die Matrix - der Urgrund der Materie

„Ich glaube, dass jedes einzelne Ereignis im Leben
eine Gelegenheit darstellt, Liebe vor Furcht zu wählen.“
(Oprah Winfrey)

 Gregg Braden verknüpft Spiritualität und Wissenschaft auf eine vollkommen neue Art. Er erklärt die Zusammenhänge der Matrix, die schon Max Planck als »Urgrund der Materie« identifizierte.


Hier der bekannte Auszug aus der Rede von Max Planck anlässlich der Verleihung seines Nobelpreises:


Als Physiker, als Mann, der für sein ganzes Leben der nüchternen Wissenschaft der Erforschung der Materie dient, bin ich sicher von dem Verdacht frei, für einen Schwärmgeist gehalten zu werden. Und so sage ich nach meinen Erfahrungen des Atoms folgendes:

Es gibt keine Materie an sich, alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zu dem winzigen Sonnensystem des Atoms zusammenhält.

Da es im ganzen Weltall weder eine intelligente noch ewige abstrakte Kraft gibt - es ist der Menschheit nie gelungen, das heiß ersehnte Perpetuum mobile (das aus sich selbst Bewegte) zu finden - so müssen wir hinter dieser Kraft bewußten, intelligenten Geist annehmen.

Dieser Geist ist der Urgrund der Materie, nicht die sichtbare, aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche (der Boden), denn diese Materie bestünde, wie wir es gesehen haben, ohne diesen Geist überhaupt nicht, sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre. - Da es aber Geist an sich nicht geben kann, und jeder Geist einem Wesen zugehört, so müssen wir zwingend Geist-Wesen annehmen.

Da aber auch Geist-Wesen nicht aus sich selbst sein können, sondern geschaffen sein müssen, so scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer ebenso zu nennen, wie ihn alle alten Kulturvölker der Erde früherer Jahrtausende genannt haben, GOTT.

Eine Wissenschaft, die den Geist nicht in ihr Denken mit einbezieht, kann nicht zur Wahrheit vordringen. Die Existenz einer Schöpferkraft muss in den Wissenschaften als eine unanzweifelbare Tatsache akzeptiert werden.

Geist und Gehirn sind unabhängige Komplexe, die irgendwie in Wechselwirkung stehen. Es gibt aber eine Grenze, über die eine Wechselwirkung in beiden Richtungen stattfindet, die man sich als Fluss von Informationen, nicht von Energie vorstellen kann. Der Geist ist kein Teil der Materie-Energie-Welt, sodass kein Energieaustausch mit der Transaktion verbunden sein kann, sondern nur Informationsfluss. Und dennoch muss der Geist dazu fähig sein, das Muster der Energieprozesse in den Gehirnmodulen zu verändern. Es ist schwer verständlich, wie der ichbewusste Geist mit einer so enormen Komplexität modularer Raum-Zeit-Muster in Beziehung stehen kann.



In dieser Matrix des Lebens spiegeln sich alle unsere Überzeugungen und Einstellungen wider. Lass dich einmal ganz unvoreingenommen von der Matrix faszinieren, und lerne so, die Botschaften des Lebens leicht zu verstehen und umzusetzen. Das Besondere dabei ist: du brauchst kein physikalisches Fachwissen. Gregg Braden erklärt auf verständliche Art, wie du mit der Matrix im Einklang leben kannst, um deine Wünsche und Ziele zu verwirklichen.

Erfolgsautor, Geologen, Geowissenschaftler und Raumfahrtingenieur Gregg Braden im Interview mit Thomas Schmelzer - www.seinswelten.de 2010.

Mr. Braden, kann die Wissenschaft wirklich die Realität des Geistes beweisen?

Die Quantenphysik zeigt uns eindeutig, dass die Teilchen, aus denen wir bestehen, unmittelbar miteinander kommunizieren können, an zwei Orten gleichzeitig sein und sowohl in der Vergangenheit als auch in der Zukunft sein können. Nun gibt es immer mehr Belege, dass diese Gesetze der Quantenwelt auch in unserer normalen Alltagswelt gültig sind. Erstmals beweisen moderne Experimente, was die alten Mystiker schon immer gesagt haben: Wir können mit unseren Gedanken die DNA und überhaupt Materie verändern. Damit sind wir mit Schöpfer des Universums. Wenn das nicht revolutionär ist…

 Alte Weisheitstraditionen sprachen auch von der Kraft unseres Herzens. Haben unsere Herzensgefühle also eine stärkere Wirkung als unsere Gedanken?

Ja. Eine der wichtigsten Entdeckungen des späten 20. Jahrhunderts ist meiner Meinung nach die Tatsache, dass das menschliche Herz viel mehr tut, als nur das Blut im Körper zu pumpen. Wir wissen heute, dass es eine so genannte "Herz-Intelligenz" gibt, die ungeheure Auswirkungen hat. Das Gehirn erzeugt elektrische und magnetische Felder, doch durch das Herz entstehen Felder, die elektrisch bis zu 100 Mal stärker und magnetisch über 5000 Mal stärker sind als die des Gehirns. Das könnte erklären, warum wir Heilung eher durch Fühlen als durch Denken erreichen.

 Kann man diese Energie des Herzens messen?

Forschungen haben gezeigt, dass unser Herz ein Energiefeld erzeugt, das bis weit außerhalb des Körpers reicht. Es nennt sich Torus und sieht aus wie ein Donut, also ein breiter Ring um unseren Körper mit einem Durchmesser zwischen eineinhalb und zweieinhalb Metern. Es deutet jedoch einiges darauf hin, dass dieses Energiefeld viel größer ist und über einige Kilometer hinausreicht.

 Sollen wir also am besten nur noch fühlen, nicht denken?

Nein, es ist damit nur gemeint, dass unsere Gedanken und Wünsche dann eine viel größere Wirkung entfalten können, wenn wir an sie glauben, wenn wir von ganzem Herzen davon überzeugt sind und sie mit Liebe denken.

Wenn wir etwas in unserem Herzen fühlen, werden diese Gefühle in entsprechende Muster elektrischer und magnetischer Energie übersetzt. Diese Energie interagiert mit der Seele des Körpers und den Atomen, aus denen die Welt besteht.

 Gefühle haben also eine starke Wirkung?

Eindeutig! Unser Herz ist der kraftvollste elektrische und magnetische Generator des Körpers. Es scheint dazu geschaffen, Felder zu erzeugen, die mit dem Material interagieren, aus dem unsere Welt besteht: mit den elektromagnetischen Feldern der Atome. Wir beeinflussen mit unseren Gefühlen - Liebe, Mitgefühl, Vergebung, Verständnis, aber auch Wut, Eifersucht, Hass und Zorn - die Welt und unser Umfeld möglicherweise über viele Kilometer hinweg.

Dass Gedanken und Gefühle auch unsere DNA beeinflussen und verändern können, bewies in letzter Zeit die Epigenetik. Der Biologe Bruce Lipton hat maßgeblich für die Verbreitung dieses Wissens gesorgt und spricht auch im Film über seine Erkenntnisse. Nun scheinen wir aber auch mit unserer DNA selbst unsere Umwelt beeinflussen zu können. Woher kommt dieses Wissen?

Der russische Physiker Vladimir Poponin führte in den frühen 1990ern eine Reihe berühmter Experimente dazu durch. Er brachte menschliche DNA in einer geschlossenen Röhre mit Photonen zusammen - kleine Partikel, aus denen die Atome bestehen. Das Ergebnis: Photonen ändern ihre Anordnung in Gegenwart menschlicher DNA!

 Wir sind also auf vielerlei Weise mit unserer Welt verbunden…

Emotionen, Überzeugungen, Gefühle unseres Herzens ändern die Struktur der DNA und ihre Organisation in den Zellen. Die DNA beeinflusst wiederum den Stoff, aus dem die Welt besteht. So wird die Verbindung zwischen der Welt unserer Gefühle und der physischen Realität mit der westlichen Denkweise nachvollziehbar. In vielen alten und indigenen Traditionen ging man immer von dieser Verbindung aus und verlangte dafür keine Beweise. Es war einfach klar: Es gibt die Verbindung, und man richtet sein Leben danach aus.

 Warum sind diese Erkenntnisse in unserer Wissenschaft und Gesellschaft noch so wenig Thema?

Das vielleicht größte Hindernis bei uns im Westen ist, dass es sich um eine auf Logik und Technologie basierende Gesellschaft handelt. Gefühle, Intuition und Glaube werden abgewertet.

 Können wissenschaftliche Beweise diese einseitige Sichtweise verändern?

Die Wissenschaft ist gut, aber sie wird die Probleme nicht lösen. Ich glaube, wir müssen zurück zur Intuition und zum Gefühl, und beides mit dem verbinden, was unser Kopf und die Wissenschaft für wahr halten. So wird die Wissenschaft belebt. So werden wir nicht nur überleben, sondern über uns selbst hinauswachsen, um der größten Herausforderung in der Geschichte der Menschheit gewachsen zu sein.

Dabei empfinden wir hoffentlich viel Freude. Wir erkennen dann, dass wir wertvolle, sehr mächtige Wesen sind. Sobald wir davon aus tiefstem Herzen überzeugt sind, wirken die Schrecken erregendsten Dinge im Leben plötzlich ganz anders. Dann erkennen wir die Wahrheit über uns selbst!

Vielen Dank für dieses Interview an Thomas Schmelzer - www.seinswelten.de


Sieh dir diesen Vortrag von Gregg Braden an,

- 4 Stunden die sich lohnen -






Dienstag, 15. April 2014

Die Quantenwelt und -physik


"Die Quanten sind doch eine hoffnungslose Schweinerei!"
(Max Born an Albert Einstein)



Um das Leben und seine Gesetzmäßigkeiten besser verstehen zu können, kommen wir nicht umhin, zumindest oberflächlich mal in die Thematik der Quantenwelt, der Matrix, der Epigenetik, dem Zeit-Raum-Kontinuum und den morphogenetischen Feldern einzutauchen.

Die Quantenphysik gehört zu den am meisten angewandten und am besten überprüften Theorien der modernen Wissenschaft. Keine andere, nicht einmal Einsteins Relativitätstheorie, hat die Physik des 20. Jahrhunderts derart geprägt. Die Quantenphysik ist Grundlage von Laser, Mikroelektronik und Nanotechnik. Mit ihrer Hilfe suchen Kosmologen nach den Ursprüngen des Universums. Die Quantentheorie soll erklären, was die Welt im Innersten zusammenhält.

Das Denken im Rahmen des alten naturwissenschaftlichen Weltbildes ist geprägt von der monokausalen Logik von Ursache und Wirkung, entweder/oder, richtig/falsch. Die Quantenphysik legt uns ganz andere Bilder nahe: Am Grunde der Wirklichkeit finden wir mathematisch präzise formulierbare -- schwingende Unbestimmtheit. Wirklichkeit ist im Grunde Potentialität, die Welt wird in jedem Augenblick neu erschaffen. Das Utopische, die Lösung im Nirgendwo, ist naheliegender als wir bisher gedacht haben.

Prof. Dr. Dr. h. c. Hans-Peter Dürr gehört zu den herausragenden Physikern des 20. Jahrhunderts. Als mitreißender Referent und brillanter Grenzgänger zwischen Naturwissenschaft, Philosophie und konkretem Engagement hat er sich immer wieder profund in die gesellschaftspolitische Diskussion eingemischt. Er war u.a. Direktor des Max Planck- Institutes, Nachfolger von Werner Heisenberg.

Für seine Kritik der Strategischen Verteidigungsinitiative und seine Arbeit, hoch entwickelte Technologien für friedliche Zwecke nutzbar zu machen, wurde er 1987 mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet. Die internationale Gruppe Pugwash, der er angehört, erhielt 1995 den Friedensnobelpreis. Im Jahr 2004 wurde ihm der Große Verdienstorden der BRD verliehen. Dürr besitzt internes Wissen über die Kopenhagener Gruppe um Albert Einstein und Niels Bohr. 

"Im Grunde gibt es Materie gar nicht. Jedenfalls nicht im geläufigen Sinne. Es gibt nur Beziehungsgefüge, ständigen Wandel, Lebendigkeit. Wir tun uns schwer, uns dies vorzustellen. Primär existiert nur Zusammenhang, das Verbindende ohne materielle Grundlage. Wir könnten es auch Geist nennen. Etwas, was wir nur spontan erleben und nicht greifen können. Materie und Energie treten erst sekundär in Erscheinung - gewissermaßen als geronnener, erstarrter Geist."



"Die neue Physik macht deutlich, dass der Forscher selbst ein Teil dessen ist, was er erforscht."



"Die Quantenphysik sagt uns heute, dass es keine getrennten Teile gibt. Alles ist ins Unendliche ausgestreckt und im Hintergrund miteinander verbunden."


"Instabilität ist das Kennzeichen des Lebendigen. Nur aus einem instabilen Zustand, der kurzfristig zusammenbricht, können sich neue, hochentwickelte Strukturen bilden."

"Aus Sicht der Quantenphysik ist die Wirklichkeit kreativ, ohne Grenzen, offen, dynamisch und instabil - das unauftrennbare Ganze."

Zur Vertiefung empfehle ich diese Artikel:

auf der besonders interessante Werke oder Themen aus Naturwissenschaft, Philosophie und Psychologie inhaltlich zusammengefasst und allgemein verständlich wiedergegeben werden.


Hans-Peter Dürr im Vortrag "Die Physik des Möglichkeiten" 



Weitere wichtig Gesetzmäßigkeiten:


Montag, 14. April 2014

Die universellen Gesetze des Lebens

Werde der Meister deines Lebens mit der
Anwendung der 7 kosmischen Gesetze!



Ich habe Gesetze im Universum festgelegt die es euch ermöglichen genau das zu bekommen – zu erschaffen -, was ihr euch wählt.
Diese Gesetze können weder übertreten noch ignoriert werden.
Ihr befolgt diese Gesetze in eben jenem Moment, in dem ihr dies lest.
Es ist unmöglich, sie nicht zu befolgen, denn so funktionieren die Dinge.
Ihr könnt ihnen nicht entkommen;
ihr könnt nicht außerhalb von ihnen operieren.
(Neale Donald Walsch, Gespräche mit Gott, Bd. 1)


Alles, was im Universum existiert unterwirft sich diesen Prinzipen, es lohnt sich also, sich damit mal zu befassen. Die kosmischen Gesetzmäßigkeiten (auch hermetische Gesetze genannt) beschreiben, wie die Welt der Dualität funktioniert. Während physikalische Gesetze durch Bewusstsein oder Technik überwunden werden können, gelten die kosmischen Gesetze für jeden uneingeschränkt, ganz gleich ob man sie kennt oder nicht. Eigentlich handelt es sich um ein einziges, kosmisches Prinzip, nachdem alle erdenklichen Abläufe geregelt sind. 


  Gesetz der Schwingung

Das Gesetz der Schwingung besagt, dass alles sich bewegt, nichts still steht, alles befindet sich in Schwingung. Jeder Gedanke, jedes Gefühl, jeder Wunsch oder Wille ist begleitet von Schwingungen unterschiedlichster Frequenz und wirkt entsprechend seiner Kraft und seinem Inhalt. Alles schwingt, bewegt sich – lebt.


Gesetz von Ursache und Wirkung

Alles Geschehen auf dieser Welt gehorcht dem Prinzip von Ursache und Wirkung. "Nichts kommt von Nichts" und jede Wirkung entspricht in Qualität und Quantität immer genau der Ursache. Zufall und Glück sind nur Bezeichnungen für einen nicht erkannten Zusammenhang.


Gesetz der Fülle

Das Gesetz der Fülle besagt, dass uns die Fülle des Lebens zusteht, als unser Geistiges Erbe und dass sie uns in jedem Augenblick frei zur Verfügung steht. Durch unsere Geisteshaltung und mangelnden Glauben, wird oftmals eine Beschränkung unseres inneren und äußeren Reichtums und damit Mangel hervorgerufen. Um der Fülle ganz teilhaftig werden zu können, muss ich mein kleines Ich, meinem höherem Selbst, dem Gott in mir übergeben.


Gesetz des Glücks

Alles, was du im Außen haben kannst, macht nicht glücklich, denn das Glück kannst du nur in deinem Inneren finden. Du findest das Glück in dir, unabhängig von deinen äußeren Umständen, indem du bedingungslos JA zum Leben sagst, so wie es ist. Mach das Beste aus deinem Leben und lasse das Glück sich in Deinem Herzen entfalten. Das Glück ist in Dir.


Das Gesetz des Segnens

Ein Segen, der in die Welt gesandt wird, ist die reinste Form von Gedankenenergie und bewegt die stärkste Kraft des Universums, die Göttliche Liebe. Diese unendliche Kraft der Liebe ist da und wartet nur darauf, von einem Schöpfer in Tätigkeit gesetzt zu werden. Alles was ist, kann ich segnen und alles, was ich ehrlichen Herzens segne, ist im gleichen Augenblick gesegnet und muss mir zum Segen werden.


Als Physiker sage ich Ihnen nach meinen Erforschungen des Atoms dieses: Es gibt keine Materie an sich! Alle Materie entsteht und besteht nur durch die eigene Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Atoms zusammenhält...

Wir müssen hinter dieser Kraft einen bewussten intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie! Nicht die sichtbare, aber vergängliche Materie ist das Reale, wahre Wirkliche, sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre!
(Max Planck in seinem Vortrag „Das Wesen der Materie“)


Das Gesetz der Imagination

Jede bildhafte Vorstellung, die dich erfüllt, hat das Bestreben, sich zu erfüllen. Jeder besitzt die Fähigkeit zur bildhaften Vorstellung. Bilder sind die "Sprache des Unterbewusstseins" und der Seele. Deine "inneren Bilder" bestimmen den größten Teil deines Lebens. Das Leben schafft die Lebensumstände, die du bewusst oder unbewusst als innere Bilder siehst.


Gesetz des Schicksals

Schicksal ist weder Gottes Werk, noch blinder Zufall, denn jeder bekommt immer nur das, was er selbst verursacht hat, nicht mehr und nicht weniger und nichts anderes. Dein Schicksal ist die Summe der Folgen deiner Entscheidungen. Das Gesetz des Schicksals belohnt weder, noch bestraft es, es konfrontiert den Menschen nur mit den Folgen seines Handelns.


Gesetz der Gnade

Gnade ist der durch dich wirkende Geist Gottes, der dich sicher führt und verwandelt, sobald du darum bittest. Gnade ist, dass du der allumfassenden Liebe Gottes jederzeit und überall wahrhaftig werden kannst, indem du dich ihr zuwendest und ihr öffnest. Karma ist ein Ausdruck der Liebe Gottes und damit Gnade, die darin besteht, dass er dich nicht nur zur Vollkommenheit berufen hat sondern dich durch das Gesetz des Schicksals auch mit absoluter Sicherheit zu deinem Ziel führt. 


Gesetz der Liebe

Die Liebe ist das Grundgesetz der Einen Kraft, die wir Gott nennen. Wenn du gelernt hast zu lieben und das mit der Weisheit verbindest, also bewusst liebst, dann bist du vollkommen. Das große Glück findest du nicht dadurch, dass du viel Liebe von deinem Partner bekommst sondern dadurch, dass du deine eigenen Fähigkeiten optimierst, Liebe zu empfinden und zu verschenken. In dieser Kunst zu lieben liegt der ganze Sinn des Lebens.


Das Gesetz der Freiheit

Das Gesetz der Freiheit stellt dich in jedem Augenblick vor die Fülle der Schöpfung und gibt dir die Freiheit der Wahl, aber auch den Zwang zur Entscheidung. Auch wenn du dich nicht entscheidest, ist das eine Entscheidung. Du hast immer  die Wahl, dich für den königlichen Weg der Erkenntnis zu entscheiden, oder für den normalen Weg des Lernens durch Krankheit und Leid. Du hast keine Freiheit im Ziel, wohl aber im Weg.


Gesetz des Glaubens

Der Glaube ist das Erinnern an deine eigene, göttliche Natur. Einem Jeden geschieht nach seinem Glauben. Glaube ist ein "Inneres gewiss Wissen", das nicht auf äußeren Beweisen ruht. Alle Dinge sind möglich wenn du glaubst.


Gesetz der Harmonie

Das Gesetz der Harmonie gleicht die verschiedenen Wirkungen aus und sorgt so dafür, dass die Harmonie stets erhalten bleibt oder so schnell wie möglich wiederhergestellt wird. Aus ihm lassen sich alle anderen Gesetze direkt ableiten, denn sie sind in ihm enthalten. 

Ich werde heute die Entscheidungen beobachten, die ich in jedem Augenblick fälle. Und mit der bloßen Beobachtung bringe ich sie in meine bewusste Wahrnehmung...

Immer wenn ich eine Entscheidung treffe, stelle ich mir zwei Fragen: „Wie sehen die Folgen dieser Entscheidung aus, die ich gerade treffe?“ und: „Bringt diese Entscheidung für mich und jene, die davon betroffen sind, Erfüllung und Glück?“

Dann frage ich mein Herz um Rat und lasse mich von seinen Zeichen
für Wohlbehagen oder Unbehagen leiten.
Wenn die Entscheidung sich gut anfühlt,
werde ich sie bedingungslos treffen.

Wenn die Entscheidung sich unangenehm anfühlt,
werde ich innehalten und die Folgen meiner
Handlung vor dem inneren Auge durchgehen.
(Deepak Chopra, Die sieben geistigen Gesetze des Erfolgs)


Gesetz der Resonanz

Gleiches zieht Gleiches an und wird durch Gleiches verstärkt. Ungleiches stößt einander ab. Das Stärkere bestimmt das Schwächere und gleicht es sich an. Du kannst nur das anziehen, was deiner derzeitigen Schwingung entspricht. Deine vorherrschenden Gedanken, Gefühle und Neigungen bestimmen deine "geistige Atmosphäre" und schaffen so eine Schwingung des Erfolges" oder des Misserfolges.


Gesetz des Denkens

Jeder einzelne Gedanke verändert dein Schicksal, verursacht Erfolg oder Pech, Krankheit oder Gesundheit, Leid oder Glück. Du solltest daher lernen, möglichst optimal mit deinem Denkinstrument umzugehen. Deine Lebensumstände existieren nur durch deine Gedanken, sie erschaffen alle Wirkungen in deinem Leben - unsere Wirklichkeit.


Gesetz des Dankens

Das Geheimnis des unaufhörlichen Dankens für alles was ist, lässt den Glauben tätig werden, der Berge versetzt. Indem du dein Herz erfüllst mit Dankbarkeit, beginnt die Höchste Kraft des Universums durch dich zu wirken, denn ein liebevolles Herz ist der reinste Kanal für das Wirken der Liebe Gottes.


"Das tiefste Geheimnis ist, dass das Leben nicht ein
Entdeckungsprozess, sondern ein Schöpfungsprozess ist.
Du entdeckst Dich nicht selbst, sondern erschaffst Dich neu.

Trachte deshalb nicht danach herauszufinden, wer Du bist,
sondern trachte danach zu entscheiden, wer Du sein möchtest."
(Neale Donald Walsch, "Gespräche mit Gott", Band 1)


Sehr gut beschrieben sind die universellen Gesetzen auch auf diesen Seiten,
von Martin Heinz:
Die 7 Universellen Gesetzmäßigkeiten oder Geistigen Prinzipien

oder von der Theologin Dr. Barbara Kohler:
Die kosmischen Gesetze 
Prinzip des Geistes
Das Prinzip von Ursache und Wirkung (Karma)
Das Prinzip der Entsprechungen oder Analogien
Das Prinzip der Resonanz
Das Prinzip der Harmonie oder des Ausgleichs
Das Prinzip der Schwingung und des Rhythmus
Das Prinzip der Polarität und der Geschlechtlichkeit


Und zum Schluss noch ein Gespräch über eines der schönsten und liebevollsten Kinderbücher "Das Buch des Lebens" einem Ratgeber für Kinder, der ihnen die Zusammenhänge des Lebens erklärt und veranschaulicht (https://www.youtube.com/watch?v=hWBrG9f2fq8):